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Die Rasse Dorper entstand um 1930 in Südafrika aus der Kreuzung Dorset-Horn und dem Somali-Schwarzkopf auch Persian genannt. Somit auch der Name Dorper. Der Dorper ist ein mittelgroßes Haarschaf im Fleischtyp. Es besitzt gute Muttereigenschaften, hat einen gedrungenen Körperbau mit kurzen Gliedmaßen. Durch das Callipyge-Gen sind ausgeprägte Keulen vorhanden und durch das Carwell-Gen ergibt sich die Doppellende. Dies bestimmt den guten Schlachtkörper entscheidend mit. Außerdem hat das Schaf  leichte Lammungen und oft Zwillinge. Es frißt weniger selektiv.

Zuchtziel:

-Widerstandskraft, Gesundheit, frei von Erbfehlern und gutes Anpassungsvermögen

-Langlebigkeit , lange Nutzungsdauer und mit langer Brunstperiode

-Fähigkeit hoher Rauhfutteraufnahmen und -verwertung

-Erzeugung von Qualitätslämmern von über 40kg bei der Schlachtreife mit niedrigem Fettanteil


Rassetypische Merkmale

Bei dem aus Südafrika stammenden Dorperschaf handelt sich um ein mittelgroßes

Fleischschaf mit kräftigem Rumpf und guter Bemuskelung. Die Tiere sind

weiß mit schwarzem Kopf und Hals; das kurze, leichte, mischwollige Vlies wird

im Frühjahr abgeworfen, wenn auch nicht immer vollständig.

Kopf, Bauch und Gliedmassen sind unbewollt. In der Regel sind die Schafe

hornlos; bei den Böcken sind lose Hornstummel, auch feste Hörner, zulässig.

Der Brunstzyklus ist asaisonal.

Zuchtziel

Das Ziel der Zucht und Haltung von Dorperschafen besteht in der wirtschaftlichen

Erzeugung von Fleisch, selbst unter ungünstigen Bedingungen. Daher stehen

bei der Zuchtwahl die Leistungseigenschaften im Vordergrund; formale Gesichtspunkte

spielen eine untergeordnete Rolle.

Angestrebt wird ein mittelrahmiges Schaf mit langem, breitem und tiefem

Rumpf, tiefer breiter Brust, fester Lendenpartie und ausgeprägter Bemuskelung.

Das Fleisch zeichnet sich als besonders hochwertig und schmackhaft aus. Der

lange Rücken darf eine leichte Absenkung hinter der Schulter aufweisen. Der

Kopf soll ausdrucksvoll sein, mit fehlerfreiem Gebiss.

Ein robustes Fundament mit korrekter Beinstellung, fester Fesselung und kräftigen

Klauen, gutes Euter und normal ausgebildete Geschlechtsorgane sind von

maßgeblicher funktionaler Bedeutung. Die Farbe der Tiere soll weiß sein, mit

schwarzem Kopf und Hals; schwarze Flecken oder weiße Abzeichen werden geduldet.

An den unbehaarten Körperpartien soll die Haut nach Möglichkeit pigmentiert

sein; Hautpigmentflecken an anderen Körperpartien sind nicht zu beanstanden.

Das Vlies soll zu Beginn des Sommers abgeworfen werden; allerdings bleibt es

dem Einzelnen überlassen ein mehr im Woll- oder mehr im Haarschaftyp stehendes

Schaf zu züchten. Lämmer sollen in der Lage sein unter Weidemastbedingungen

das geeignete Schlachtgewicht von 38-42 kg innerhalb von 4-5 Monaten

zu erreichen.



 
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